Sechs junge Talente trainieren für die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende

    Wer holt sich den Schweizer Meistertitel der Kochlernenden und gewinnt einen zweiwöchigen Gourmet-Aufenthalt in Chicago? Sechs Talente im 2. oder 3. Ausbildungsjahr haben sich für das finale Wettkochen am 26. März qualifiziert. Im Januar absolvierten sie in Baden einen ersten Testdurchgang.

    (Bild: zVg) Die gusto26-Finalteilnehmenden, von links: Tiziano Palazzo, Mateo Hoefliger, Jelena Hopf, Flurina Schibig, Livia Küry und Vivien Burkhard.

    Drei Stunden haben die sechs 16- bis 18-Jährigen insgesamt Zeit, um eine Suppe und eine Hauptspeise zuzubereiten. Die Zutaten der Suppe erfuhren sie erst eine halbe Stunde vor Beginn, die Suppeneinlage mit Schweizer Fisch und Verjus sowie Bio-Zwiebeln konnten sie bereits im Voraus trainieren. Genauso wie den Hauptgang. Diesen hatten sie im Herbst 2025 nach Vorgaben kreiert und bei gusto26 eingereicht – ihr Finalticket für die Schweizer Meisterschaft für Kochlernende.

    118 Einsendungen gingen bei der diesjährigen Ausgabe ein – so viele, wie seit Jahren nicht mehr. Organisiert wird gusto26 vom Belieferungs- und Abholgrosshändler Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes. Das Ziel: Der Kochausbildung eine Plattform zu bieten und junge Talente schon früh zu fördern. So knüpfen die Finalteilnehmenden bei gusto jeweils hilfreiche Kontakte für ihre berufliche Zukunft, sammeln neue Erfahrungen und können sich einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

    An diesem Januartag ist es zunächst ein Testdurchgang. Die Finalteilnehmenden spielen dabei alles so durch wie beim eigentlichen Wettkochen Ende März. Dabei lernen sie die Küche und die Wettbewerbsatmosphäre kennen und werden von Marco Steiner und Mario Garcia, Teammanager beziehungsweise Coach der Schweizer Kochnationalmannschaften, beobachtet. Die beiden Profis geben den Kochlernenden im Anschluss einzeln Feedback und Tipps, was sie noch verbessern und trainieren können.

    Ernst gilt es am 26. März. Dann werden gleich zwei Jurys die Finalteilnehmenden bewerten: Eine Jury schaut ihnen in der Küche über die Schultern, eine zweite degustiert anschliessend die Gerichte. Wer die Aufgabe am besten gelöst hat, erfahren die jungen Kochtalente einen Tag später, am 27. März, bei der Siegerehrung im Kursaal Bern. Neben dem Schweizer Meistertitel warten auf den Gewinner oder die Gewinnerin zwei Wochen in Chicago mit Einblicken bei Grant Achatz im 2-Sterne-Restaurant Alinea.

    pd

    gusto.transgourmet.ch

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